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Ruprecht und der Leuchtturm

Es war etwa um das Jahr 1735 als die größeren Goldfunde im Goldbachtal auftauchten. Kein Jahr später wurden im Ort die ersten mysteriösen Gestalten gesichtet. Diese kamen immer in tiefester Nacht mit Ihren Segelschiffen und hielten sich in der damaligen Schenke, die auch Goldbachtal hieß, man frage sich nur warum, auf. Der Wirt von damals, der einarmige Emil, der sich jetzt nur noch mit den mysteriösen Gestalten aufhielt, hatte seinen Arm unter seltsamen Umständen etwa ein Jahr zuvor verloren. Es gab immer Gerüchte aber keiner wusste was Genaueres. Um der allnächtlichen INVASION dieser Gestalten eine Ende zu machen, wurde der Plan geschmiedet einen riesigen Leuchtturm am Flussbett zu bauen. Es war nur einem Mann zu verdanken, dass dieser Plan auch in die Tat umgesetzt wurde.
Es war der legendäre Ruprecht von Thiesen, der Ur-, Ur-, Ur-Großvater von unserem Willi Thiesen. Mit seinem Engagement wurde der Bau in wenigen Monaten umgesetzt. Als der Leuchtturm in Betrieb ging, verschwand Emil, der Wirt von damals. Gerüchten zu Folge, ist er von den mysteriösen Gestalten entführt worden, um den Ort der großen Goldfunde zu verraten. Man hat ihn nie wieder gesehen. Nach seinem Verschwinden wurde kaum mehr Gold gefunden.
Manche behaupten, dass Emil einen Fluch um den Goldbach gelegt hatte, damit die mysteriösen Gestalten die Hauptader nicht finden können. Es wurden aber alle Jahre wieder, genau zur gleichen Zeit, in der Emil damals verschwand, einige kleinere Goldstücke gefunden.
Um den Fluch zu brechen, brachten die Dorfbewohner zum Flussbett, wo der Leuchtturm heute noch steht, und dem Ort, an dem Emil angeblich entführt wurde, immer wieder Geschenke in Form von Haustieren für Willies Ur-, Ur-, Ur-Großvater, dem Retter von einst. Die Ur-, Ur-, Ur-Enkel dieser Tiere sind immer noch bei Willi in Obhut. Einige Dorfbewohner behaupten sogar, dass man es diesen Tieren zu verdanken hat, dass sich die mysteriösen Gestalten nie wieder gewagt haben, in Andel an Land zu gehen.

Die Nachkommen dieser Tiere kann man heute noch am Leuchtturm besuchen.